Die Fashionweek und damit auch die verschiedenen Modemessen in und um Berlin sind vorbei. Zurück liegen wieder viele spannende Begegnungen mit einigen hochrangigen Labels, aber auch ein paar neue Bekanntschaften mit einigen Marken, die in ihre erste oder zweite Saison gehen und die man oft daran bemerkt, dass sie ein klein wenig auffälliger und bunter sind, um sich etwas von der Masse abzuheben. Wir haben es geschafft uns 3 Messen anzuschauen. Das Erste war die Premiummesse, auf der es insgesamt sehr freundschaftlich, sogar fast familiär zuging. Man wurde fast an jedem Stand sehr herzlich empfangen und konnte sich angenehm austauschen. Auf der Bread and Butter ging es schon etwas pompöser zu. Die Präsentation der neuen Kollektionen wurde zumeist ziemlich aufwendig gestaltet, wobei man sagen muss, dass das in der Vergangenheit auch schon stärker zelebriert wurde. Am Elitärsten ging es, auch aufgrund der eingeladenen Labels, auf der Panorama-Messe zu. Die am Flughafen Berlin-Schönefeld liegende Messe hatte sich (vielleicht bewusst) etwas separiert und war Modetechnisch sehr klassisch und damit eher dem Businesslook zugewandt.

Berlin Tempelhof Außengelände Bread and Butter Stand

Zu unserer Freude gab es auch bei dieser Fashionweek einige neue und spannende Materialien und Kombinationen aus verschiedenen Stoffen, die wir so noch nicht gesehen haben und die durchaus Eindruck hinterlassen haben. Nichts ist schlimmer, als immer nur das x-te Revival des Trends von vorvorgestern “bestaunen” zu können, der als hip und modern zurückkehrt. Mehrere Neuigkeiten, die uns überzeugt haben, werden wir euch die nächsten Wochen vorstellen, mit ein wenig Glück auch in Verbindung eines Gewinnspiels des einen oder anderen Labels.


Modemesse Breadandbutter Panorama Messe

 Für einigen Trubel hat übrigens die neue Besucherrichtlinie der Bread and Butter gesorgt. An der Stelle, an der letztes Jahr u.a. noch einige kleinere Labels zum reinschnuppern kostenlos die Messe besuchen durften. Wurde an dieser Stelle dieses Jahr mit 500€ heftig hingelangt. Das so eingegrenzte “Fachpublikum” sollte für weniger unerwünschte Nebengeräusche sorgen. Aus Sicht der Veranstalter war dies zwar vielleicht eine nachvollziehbare Entscheidung, dennoch hat es dafür gesorgt, dass einige Stellen der Messe doch recht leer geblieben sind, die früher doch immerhin von interessiertem Publikum bevölkert war. Auf der Premium sah man dieses Problem wohl eher nicht. Man konnte da  problemlos sogar ohne Karte Zutritt bekommen.

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